Kurszentrum Aarau

lebendiges und effektives Lernen

Laurenzenvorstadt 47 · 5000 Aarau
Telefon 062 823 10 10 · info@kurszentrum.ch

 

Modul 3: Veränderungskompetenz

NLP- und Kurzzeitinterventionen

Das Modul 3 «Veränderungs­kom­petenz» ist eine ideale Ergänzung zu den beiden ersten Modulen «Beratungs- und Vorgehenskompetenz». In dieser Abfolge sind diese drei Module eine massgeschneiderte Grundlage für wirkungsvolles und professionelles Handeln.
Wer bereits in eigener Praxis tätig ist - und über eine abgeschlossene Ausbildung verfügt - kann nach dem Modul 1 «Beratungskompetenz» direkt ins Modul 3 «Veränderungskompetenz» einsteigen.

Weitere Information über den Kursaufbau, die Lernziele, Zielgruppe, Kursleitung und Bedingungen für die Zertifizierung finden Sie im Detailprogramm unter Download

 

Kursaufbau

In diesem Modul können alle Kurse einzeln besucht werden. Der Gesamtkurs beinhaltet:

  • 12 Kurse, um verschiedene Arten von Interventionen aus dem NLP und den lösungsorientierten Modellen kennen zu lernen.
  • 4 Halbtage Fachsupervision und
  • das Testing und die Zertifizierung.


Zielgruppe

Leute in beratenden und helfenden Berufen, welche das Modul Beratungskompetenz besucht haben.

 

Anerkennung der Ausbildung

Unsere Ausbildungen geniessen auf Grund unserer langjährigen Erfahrung und den hohen Ziele und Anforderungen an unsere Kursabsolventen im In- und Ausland eine grosse Anerkennung.

 

Zusätzliche Anerkennung

Wer das Bedürfnis nach einer zusätzlichen Anerkennung hat, kann nach dem erfolgreichen Abschluss des Moduls 3 und zwei Jahren praktischer Tätigkeit jetzt neu eine zusätzliche Anerkennung durch ein Fachgremium erwerben. Das Anerkennungsverfahren ist zur Zeit in Ausarbeitung und wird ab 2012 zur Verfügung stehen.

 

Zertifizierung

Diese Ausbildung kann mit einem Zertifikat «Veränderungskompetenz» oder auf Wunsch als NLP Master abgeschlossen werden. Die Vorbereitung auf dieses Zertifikat ist mit 4 Supervisionsveranstaltungen (4 Halbtage) verbunden.
Die Supervision bei Werner Herren gibt Gelegenheit, die Umsetzung des Moduls «Veränderungskompetenz» in die eigene Praxis unter fachlicher Leitung zu reflektieren und sich auf das Testing vorzubereiten.

 

Das Testing

Umfasst eine Live-Sitzung: D.h. ein Erst-Gespräch mit einem realen Kunden mit einer Problem- und Zieldefinition und einer Intervention vor einer Gruppe. 
Geprüft werden dabei vor allem die Auswahl der Intervention, die massgeschneiderte Realisierung und die Verankerung des Erreichten im Alltag des Kunden (bis zur nächsten Sitzung).
Der erfolgreiche Abschluss dieses Moduls wird mit einem Zertifikat ausgewiesen.


Kursleitung

Werner Herren
Werner Herren

hat das Kurszentrum Aarau und das Zentrum für interdisziplinäre Systemtherapie (ZiS), welches Einzelne, Paare, Familien, Teams und Organisationen berät, aufgebaut. Am Kurszentrum Aarau leitet er Seminare der Module Vorgehenskompetenz und Veränderungskompetenz. Aus- und Weiterbildungen: Systemtherapie nach Minuchin in den USA (Struktureller Ansatz) und Systemische Therapie bei Gottlieb Guntern in Brig; Lösungsorientierte Kurztherapien (Modelle, die heute im Coaching als Grundlage dienen) in Palo Alto/USA sowie Transaktionsanalyse, Ericksonsche Hypnose, Enneagramm und Neurolinguistisches Programmieren NLP (Master); Methoden der Team- und Organisationsentwicklung als Change Agent (IMO, Luzern – sozio-technischer Ansatz); Managementausbildung am Management Zentrum St. Gallen.

Werner Herren leitet folgende Seminare:
  • Starke Emotionen und Schocks Verarbeiten (Trauma 1)
  • Starke Emotionen und Schocks Verarbeiten (Trauma 3)
  • Veränderungskompetenz 2013
  • Fachsupervision 2013
  • Die Kraft des Unbewussten nutzen – Ericksonsche Hypnose in der Praxis 2013
  • Testing und Zertifizierung 2013

 
Marianne Rutz
Marianne Rutz

Dr. phil. I Marianne Rutz war zehn Jahre Journalistin und arbeitete einige Jahre im internationalen Handel. Sie ist ausgebildet in NLP und Kurzzeittherapie. Weiterbildung in Ericksonscher Hypnosetherapie, zertifizierte NLP-Trainerin. Sie arbeitet in eigener Praxis in Küsnacht ZH und unterrichtet an verschiedenen Institutionen. Sie führt im Kurszentrum Aarau Teile des Moduls Veränderungskompetenz durch.

 

Marianne Rutz leitet folgende Seminare:
  • Reframing oder die Kunst des Umdeutens
  • Starke Emotionen und Schocks Verarbeiten (Trauma 2)
  • Glaubenssätze 2
  • Modelling und Werte
  • Arbeit mit dissoziierten Teilen, generationenübergreifende Veränderungen und Core-Transformation 2013
  • Submodalitäten: Der kleine Unterschied, der einen grossen Unterschied macht
  • Die Time-Line (Zeitlinie)
  • Die Arbeit mit Glaubenssätze 1

 

Reframing oder die Kunst des Umdeutens

Das Geheimnis erfolgreicher Veränderungsarbeit beginnt, wenn der Klient seinem bisherigen Symptom/Verhalten eine neue Bedeutung gibt. Diese Neu-Bewertung führt zu Veränderungen im Denken und Handeln. Das Gute am Schlechten, das Sinnvolle am Symptom anzuerkennen und zu würdigen schafft Zugang zu inneren Ressourcen und Lösungen.

Im 6-Step-Reframing erfährt diese Haltung eine konsequente und praktikable Umsetzung: Es stellt ein Modell in sechs Schritten zur Verfügung, um mit dem Negativen, dem Abgelehnten in uns selber in Kontakt zu treten und eine Kommunikation mit unbewussten Anteilen seiner Persönlichkeit aufzubauen. So bekommt der Kunde Zugang zu - bis jetzt unbewussten - Informationen über Ursachen und Zusammenhänge seines Verhaltens. Gleichzeitig erwirbt er einen neuen respektvollen Umgang mit sich selber und erfährt, wie er kreative Lösungen für hartnäckige Störungen und Symptome findet.

Weitere Inhalte dieser Ausbildung sind die Integration dissoziierter Seiten (häufig in der Arbeit mit Süchten, Zwängen und starken Körpersymptomen), sowie das Verhandlungs-Reframing für festgefahrene intrapersonale Konflikte.


Starke Emotionen und Schocks Verarbeiten (Trauma 1)

Damit wir energetisch, mental, physisch und psychisch im Gleichgewicht sind, ist die rasche Behandlung von Phobien, Schocks und Traumata sehr wichtig. Ob es sich nun um eine Flugphobie oder die Nachwirkungen eines Schocks nach einem Autounfall oder die wiederkehrenden Erinnerungen an eine traumatische Erfahrung handelt, stets ist ein tiefwirkender negativer Stress damit verbunden, der uns in unseren Fähigkeiten einschränkt.

In diesem Kurs lernen die Teilnehmer einige sehr effektive Vorgehensweisen und Techniken, um Phobien, Schocks und Traumata zu behandeln. Dazu gehören die Phobie-Technik, die Kurz-Phobie-Methode und Techniken, um Körpertraumata (z.B. nach einem Unfall) aufzulösen.


Starke Emotionen und Schocks Verarbeiten (Trauma 2)

Traumatische Erfahrungen und Schocks führen zu tiefen Prägungen, die das Denken, Fühlen und Verhalten unserer Kunden auf unbewusster Ebene auf machtvolle Weise steuern:

  • Auf der Ebene des Denkens entstehen einschränkende Überzeugungen/Konstrukte/Glaubenssätze. Weil sie auf einer überraschenden (manchmal nur einmaligen) Erfahrung beruhen, limitieren sie die Fähigkeiten und Möglichkeiten in allen Lebensbereichen.
  • Auf der Ebene der Gefühle erleben die Kunden starke Emotionen, die nicht mehr zur aktuellen Situation passen, oder sie reagieren (automatisch) mit einer emotionalen Blockade.
  • Auf der Ebene des Verhaltens erkennen sie, dass ihre Reaktionen unangemessen sind, indem sie zu schnell reagieren oder nicht reagieren können, obwohl das notwendig wäre. Besonders schmerzhaft ist für sie zu entdecken, dass sie manchmal genau jene Verhaltensweisen von Bezugspersonen (aus Familie, Schule, Arbeit) zeigen, die sie (auf Grund ihrer persönlichen Geschichte) ablehnen.

Wie können solche tiefliegenden einschränkenden Prägungen verändert werden? Mit dem Re-Imprinting bietet NLP eine Intervention an, die nicht nur solche Prägungen heilt, sondern auch Versöhnung bewirkt. Diese sehr tiefe und wertvolle Technik ist Schwerpunkt in diesem Seminar.

Weitere Themen sind Trauer, Versöhnung und Abschied. Dabei geht es nicht nur um den Abschied von einem geliebten Menschen, sondern auch um den Verlust einer Arbeitsstelle, Abschied von einem Ideal oder einem Wunsch.


Glaubenssätze 2

In diesem Fortsetzungsseminar lernen Sie unter anderem den Umgang mit sich widersprechenden Glaubenssätzen, die Menschen in einer unlösbaren Konfliktsituation gefangen halten (double binds). Sie werden Ihre Fähigkeiten, Glaubenssätze zu verändern, weiter professionalisieren und Sie werden lernen, neu geformte Glaubenssätze ins Leben zu integrieren.

Es erwartet Sie eine reichhaltige Palette von Glaubenssatz-Interventionen, die Sie in der Praxis immer wieder konfrontieren werden.


Starke Emotionen und Schocks Verarbeiten (Trauma 3)

Posttraumatische Belastungsstörungen (PST) und Soziale Phobien sind die beiden Schwerpunkt-Themen in diesem Kurs.
PST sind die begleitenden Symptome zu starken seelischen und körperlichen Traumata. Sie sind verbunden mit intensiven Körpersymptomen (jagender Puls, Schweissausbruch, Bilderflut usw.) und sehr starken Gefühlen: Panikanfällen, Scham, Wut usw. Wenn wir - in diesem Seminar - mit einer posttraumatischen Stress-Reaktion (PTS) arbeiten, dann bezieht sich das auf ein auslösendes Ereignis, das kürzer oder länger zurückliegen mag. Beispiele:

  • Energielosigkeit nach einer Operation oder schlechter Heilungsverlauf nach einem ärztlichen Eingriff.
  • Schwindel, Desorientierung, unerklärliche Schmerzen, Schlafprobleme nach einem Unfall (im Haushalt oder mit dem Auto usw.); Nach plötzlichem Verlust von Angehörigen bei einem Unfall (z.B. Lawine oder aus medizinischen Gründen wie Herzinfarkt, Fehlgeburt usw.)
  • Ruhelosigkeit, Müdigkeit, Appetit­losigkeit usw. nach einer Naturkata­strophe (z.B. Tsunami, Überschwemmung, Sturm)
  • Panikattacken, Verlust der Lebensfreude, Atemnot usw. nach einem Raubüberfall, einem Einbruch oder als Opfer von Gewalt (Schlägerei)

Wir befassen uns also nicht mit den Folgen mehrerer schwerer und oft lang­anhaltender Traumatisierungen (z.B. sexueller Missbrauch, Gewalt, Folter usw.). Die Therapie solcher Schicksale braucht mehr Zeit und Erfahrung.
In diesem Kurs lernen die Teilnehmer­Innen, posttraumatische Symptome zu erkennen, und die wichtigsten aufbauenden Vorgehensweisen und Techniken, um therapeutische Veränderungen in Gang zu setzen.

Soziale Phobien können ähnlich starke Reaktionen auslösen. Es sind aber ganz andere Auslöser und Zusammenhänge zu berücksichtigen. Die Betroffenen haben vor allem Angst vor Menschen. Insbesondere, wenn sie erwarten, dass sie beurteilt werden und/oder versagen könnten. Dies führt dazu, dass die Betroffenen solche Situa­tionen meiden und sich immer stärker zurückziehen. Isolation und Einsamkeit sind die Folge.
Auch hier werden Vorgehensweisen und Interventionen besprochen und trainiert.


Modelling und Werte

Wie sind eigentlich die effizienten und hervorragenden NLP-Wirkmuster wie die Phobie-Technik, das Ankern oder die Arbeit mit Submodalitäten entstanden? Die Antwort ist: Über das «Modelling». Das «Modelling» ist ein interessantes und vielseitiges Vorgehen, das ermöglicht, Fähigkeiten zu modellieren, d.h. abzubilden und damit lehr- und lernbar zu machen.

Im Modelling-Seminar zeigen wir, wie man Zugang zu den inneren Prozessen erhält, die zu einer Fähigkeit oder einer Störung gehören. Die Teilnehmer modellieren eine Fähigkeit, die sie sich aneignen möchten. Zudem wollen wir herausarbeiten, welche Strategien zu problematischen Verhalten führen und wie man sie auflösen kann. Zum Beispiel: Wie «macht man sich» ein Burnout? Wie wird Lustlosigkeit (beim Lernen, Arbeiten usw.) programmiert? Weshalb wähle ich stets den/die falsche Partner/Partnerin aus?
Das Modelling Seminar ist über obige Anwendungsmöglichkeiten hinaus ein geniales Flexibilitäts-Training, um die Wahrnehmungs- und Kommunikationsfähigkeit zu erweitern. Diese Techniken eignen sich auch hervorragend für das Coaching. Mit ihrer Hilfe können besondere Fähigkeiten (z.B. die Kreativitäts-Strategie eines Produktmanagers) einem grösseren Kreis von Mitarbeitern zugänglich gemacht werden.
Werte und Werthierarchien: Werte sind die Energie, die den Menschen veranlassen, etwas Bestimmtes zu tun oder zu unterlassen. In diesem Sinne sind die Werte «das Benzin im Tank», das die notwendige Energie gibt, etwas in Bewegung zu bringen, etwas zu verändern. Wer die Werte seiner Kunden kennt, kann sie besser motivieren, sich zu verändern. Sie werden sich in diesem Seminar mit eigenen und fremden Werten auseinandersetzen und sich neue Tools aneignen, um auf diesem Gebiet Veränderungen wirksam zu initiieren und zu begleiten.


Veränderungskompetenz 2013


Für die „Veränderungskompetenz“ haben wir ein eigenes Seminar entwickelt. Insbesondere geht es um folgende Fähigkeiten:

        Die Voraussetzungen für effektive Verhaltensänderungen schaffen (Motivation, Weltbilder, Handlungsmuster erkennen und nutzen)

        Die geeignete Intervention anhand von Kriterien auswählen

        Über ein breites Repertoire an Interventionen verfügen und diese der Einzigartigkeit des Kunden (seiner Kultur und Situation) anpassen zu können

        Durch massgeschneiderte eigene passende Interventionen der individuellen Situation der Kundinnen und Kunden Rechnung tragen

        Die wirksame Realisierung einer Interventionen (Einbindung in die Problem- und Zieldefinition, Motivation, Inhalte, Raum, Mimik, Stimme, Körper, Tempo, usw.)

        Die Auswirkungen einer Veränderung beurteilen zu können (Wahrung der persönlichen Ökologie, Symptomverschiebungen verhindern)

        Den Erfolg einer Veränderung unmittelbar überprüfen und allfällige Einwände integrieren

        Die Nachhaltigkeit der Veränderung sicherstellen (Einbettung der Intervention in den Alltag des Kunden, Aufgabenstellungen usw.)

In diesem Seminar können die TeilnehmerInnen an aktuellen Fall-Beispielen aus ihrer Praxis arbeiten und das Repertoire an wirkungsvollen Interventionen erweitern.

 


Arbeit mit dissoziierten Teilen, generationenübergreifende Veränderungen und Core-Transformation 2013

Es gibt viele unterschiedliche Erklärungen, Modelle und Theorien über die Funktionsweise des Unbewussten. In einem Punkt scheint sich aber in der Fachwelt eine gewisse Einigkeit abzuzeichnen: Nämlich, dass sich im Laufe des Lebens verschiedene Teil-Persönlichkeiten bilden. Jeder dieser Teile repräsentiert eine gewisse Erfahrung unserer persönlichen Geschichte. Er reagiert aus dieser Erfahrung heraus mit einem eigenen Denken und Verhalten. Dies in der Veränderungsarbeit zu berücksichtigen, kann sehr wichtig sein.
Im Seminar «Arbeit mit dissoziierten Teilen» geben wir Einblick in die Funktionsweise dieser Teilpersönlichkeiten (im Rahmen eines lösungsorientierten und systemischen Ansatzes) und zeigen verschiedene Interventionen, um Veränderungen zu induzieren.
Weitere Stichworte aus dem Programm sind: Die Integration von abgespaltenen Teilen (z.B. psychosomatische Symptome, die sich medizinischen Heilungsprozessen verschliessen). Mit Teilen kooperieren, Aufbau eines neuen Teils, Veränderung von generationenübergreifenden Themen, Einwände von Teilpersönlichkeiten und Core-Transformation.


Die Kraft des Unbewussten nutzen – Ericksonsche Hypnose in der Praxis 2013

Die Kraft des Unbewussten nutzen: Ericksonsche Hypnose
In diesem Kurs werden praxisnahe Grundlagen und Vorgehensweisen der Ericksonschen Hypnose* so vermittelt, dass sie in der Lösungsorientierten Kurzzeittherapie als auch im Coaching sofort umgesetzt werden können.
Inhalte sind:

  • Das Unbewusste und seine Wirkung auf unser Denken und Verhalten kennen zu lernen
  • Zu erfahren, wie das Unbewusste «funktioniert», d.h. welche Voraussetzungen zu schaffen sind, damit wirkungsvolle Veränderungen in Gang gesetzt werden können
  • Sich der symbolischen Sprache des Unbewussten bewusst zu sein und diese verstehen zu lernen
  • Das Training, sich der doppelten Kommunikation (Bewusstsein - Unbewusstsein) stets gegenwärtig zu sein und sie für wirkungsvolle Veränderungen einzusetzen
  • Die Fähigkeit, spontane leichte Trance-Zustände beim Kunden zu erkennen und diese für Veränderungsprozesse zu nutzen
  • Kennenlernen einiger praktischer Situationen, wo Veränderungen auf unbewusster Ebene notwendig sind, um Veränderungsziele zu erreichen
  • Unbewusste, dissoziierte Teile in den Veränderungsprozess einzubeziehen
  • Die Nachhaltigkeit und Ökologie von Veränderungen auf unbewusster Ebene sicherzustellen, insbesondere Störfaktoren und zukünftige Blockierungen zu erkennen

In der Praxis geht es darum, die kleinen spontanen «Trance-Episoden» wahrzunehmen und für die effektive Veränderungsarbeit zu nutzen. Dies ist im Coaching wie auch im Beratungs-Kontext sehr hilfreich, weil diese Situationen die Lernprozesse des Kunden unterstützen. In der Therapie können aber auch durch geleitete Phantasien und NLP-Techniken tiefere Trancen ein sehr wirkungsvolles und effizientes Werkzeug sein.

Dieses Seminar hilft, die Wahrnehmungsfähigkeit zu verfeinern, das Kommunikationsverhalten und die Sprache bewusster und flexibler einzusetzen. Das Repertoire an therapeutischen Interventionen wird vielseitiger, kreativer und effektiver.
* Milton H. Erickson (1902 - 1980) war nicht nur ein genialer Psychiater und Therapeut: Er entwickelte ein neues Verständnis und neue Verfahren in der Arbeit mit Hypnose, so dass man heute von der Ericksonschen Hypnose spricht.
 


Submodalitäten: Der kleine Unterschied, der einen grossen Unterschied macht

NLP, das sich mit persönlichen Denk- und Wahrnehmungs-Prozessen befasst, hat vor allem im Bereich des «Wie» erstaunliche Entdeckungen gemacht.

So benützen wir beim Denken nicht nur bildhafte Elemente, wir statten diese auch unterschiedlich aus, z.B. farbig oder schwarz/weiss, bewegt oder unbewegt, vergrössert usw. Mit solchen Einzelmerkmalen stellen wir uns die Dinge vor, bewerten und deuten sie gleichzeitig auch. Veränderungen im Bereich der zunächst nicht bewussten Einzelmerkmale (Submodalitäten) können tiefgreifend auf unser Denken und unser inneres Wahrnehmen einwirken.

Ziel dieses Seminars ist das Erforschen der sogenannten Submodalitäten, indem wir sie nicht nur erkennen und beschreiben, sondern auch Veränderungen ihrer Eigenschaften zur Lösung von Problemen einsetzen, was immer wieder erstaunliche und markante Erfolge bewirkt. Verschiedene bewährte Verfahren für unterschiedliche Anliegen und Ziele bieten sich hier an: Mapping accross (Ressourcen integrieren), Swish (einer automatischen Handlung eine neue Richtung geben), Zwänge auflösen, Dissoziation als Arbeitsinstrument einsetzen usw.


Die Time-Line (Zeitlinie)

Die Zeitlinie ist (für professionelle Helfer und ihre Kunden) eine der beliebtesten Interventionen aus dem NLP, weil sie ein grosses Spektrum an Veränderungstechniken einbezieht und viele Varianten in der Anwendung ermöglicht. So kann man z.B. die Zeitlinie im Raum auf dem Boden sichtbar machen (Bodenzeitlinie). D.h. ich kann mit dem Kunden spezifische Erfahrungen aus der Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft auf der Zeitlinie aufsuchen und verändern. Ich kann die Zeitlinie aber auch auf einem Blatt oder einem Flipchart aufzeichnen. Dies eröffnet viele gestalterische Möglichkeiten z.B. in der Arbeit mit Kindern, in der ich Symbole aus der Natur (Tiere, Pflanzen, Sonne, Wolken usw.) verwenden kann. Oft wird mit einer inneren Zeitlinie gearbeitet.

Im Time-Line Seminar zeigen wir die verschiedenen Varianten und viele Anwendungsmöglichkeiten wie: Ziele entwickeln und erreichen, das Zeitmanagement verbessern, Konflikte und Kommunikationsschwierigkeiten «mit Geschichte» lösen, Motivation steigern oder eine Phobie heilen.


Ein weiteres Ziel dieses Kurses ist aufzuzeigen, wie mit der Zeitlinie andere NLP- Techniken (Submodalitäten, Bodenanker usw.) kreativ kombiniert und zur Lösung von Problemen verwendet werden.

Nach diesem Kurs werden Sie die Time-Line Interventionen nicht nur als persönliche Erfahrung, sondern auch als wertvolles Instrument in der professionellen Arbeit mit Menschen nicht mehr missen wollen.


Die Arbeit mit Glaubenssätze 1

Glaubenssätze programmieren unser Verhalten und beeinflussen unser Leben, ohne dass wir uns dessen bewusst sind. In den frühesten Jahren unserer Kindheit übernehmen oder entwickeln wir tiefe Überzeugungen in der Familie, Schule, Freizeit usw.
Beispiele von Glaubenssätzen sind: «Ich genüge nicht», «Man kann keinem Menschen trauen», «Ich muss alles allein machen», «Mich mag keiner, so wie ich bin», «Ich bin verantwortlich für alle um mich herum», «Ich bin schuld», «Nur Krampfen bringt einen zum Ziel», «Ich bin eh zu dumm dafür»...
Solche Glaubenssätze sind Überzeugungen, Verallgemeinerungen (Konstrukte) über Ursachen (warum ich das glaube), Bedeutungen (welchen Sinn ich dieser Überzeugung gebe) und Grenzen (welche Begrenzung damit für mich verbunden ist). Sie können sich auf das Selbst beziehen (wer wir glauben zu sein, oder was unsere Fähigkeiten sind) oder es sind Generalisierungen über die Anderen und die Welt.
In Beratung, Coaching und Therapie sind wir meistens mit einschränkenden Überzeugungen konfrontiert, die bewirken, dass unsere Kunden ihr Potenzial - ihre Ressourcen - nicht wirklich nutzen. Ihre Überzeugung bewirkt, dass sie sich immer wieder darin bestätigt sehen, dass das, was sie ändern möchten, sich nicht ändern lässt.
Weil solche Glaubenssätze tief unbewusst mit unserer persönlichen Geschichte verwoben sind, ist der erste Schritt in der Beratung, sie zu orten und bewusst zu machen. Als zweiten Schritt lernen wir, den Klienten bei der Schaffung eines neuen Glaubenssatzes so zu begleiten, dass die neue Haltung unterstützend und ebenso massgeschneidert wie die alte Überzeugung ist. Der dritte Schritt besteht in der Implementierung des neuen Glaubenssatzes.

Es ist für uns Berater immer wieder überraschend und sehr belohnend zu erfahren, wie viel Positives die Veränderung einschränkender Glaubenssätze im Leben eines Menschen bewirken kann.


Datenübersicht

 

Gesamtausbildung Modul 3: Veränderungskompetenz


Die Gesamtausbildung dauert ca. 2 Jahre und beinhaltet
insgesamt 12 Ausbildungsblöcke, 4 Halbtage Fachsupervision, Testing und Zertifizierung

Da die Kurse einzeln gebucht werden können, ist jederzeit ein Einstieg in dieses Modell möglich.
Gesamtausbildung Modul 3: Veränderungskompetenz (NLP- und Kurzzeit-Interventionen)
17.03 - 30.06.2013

Zur Anmeldung
 

Reframing oder die Kunst des Umdeutens

Seminarleitung: Marianne Rutz
Seminarbeitrag: CHF 490.-
Samstag 09.15-18.45 Uhr
Sonntag 09.15-16.45 Uhr
Reframing oder die Kunst des Umdeutens
17.03 - 18.03.2012

Zur Anmeldung
 

Starke Emotionen und Schocks Verarbeiten (Trauma 1)

Seminarleitung: Werner Herren
Seminarbeitrag: CHF 490.-
Samstag 09.15-18.45 Uhr
Sonntag 09.15-16.45 Uhr
Starke Emotionen und Schocks verarbeiten (Trauma 1)
28.04 - 29.04.2012

Zur Anmeldung
 

Starke Emotionen und Schocks Verarbeiten (Trauma 2)

Seminarleitung: Marianne Rutz
Seminarbeitrag: CHF 490.-
Samstag 09.15-18.45 Uhr
Sonntag 09.15-16.45 Uhr
Starke Emotionen und Schocks verarbeiten (Trauma 2)
16.06 - 17.06.2012

Zur Anmeldung
 

Glaubenssätze 2

Seminarleitung: Marianne Rutz
Seminarbeitrag: CHF 490.-
Samstag 09.15-18.45 Uhr
Sonntag 09.15-16.45 Uhr
Glaubenssätze 2
04.08 - 05.08.2012

Zur Anmeldung
 

Starke Emotionen und Schocks Verarbeiten (Trauma 3)

Seminarleitung: Werner Herren
Seminarbeitrag: CHF 490.-
Samstag 09.15-18.45 Uhr
Sonntag 09.15-16.45 Uhr
Starke Emotionen und Schocks verarbeiten (Trauma 3)
20.10 - 21.10.2012

Zur Anmeldung
 

Modelling und Werte

Seminarleitung: Marianne Rutz
Seminarbeitrag: CHF 490.-
Samstag 09.15-18.45 Uhr
Sonntag 09.15-16.45 Uhr
Modelling und Werte
01.12 - 02.12.2012

Zur Anmeldung
 

Veränderungskompetenz 2013

Seminarleitung: Werner Herren
Seminarbeitrag: CHF 490.-
Samstag 09.15-18.45 Uhr
Sonntag 09.15-16.45 Uhr
Veränderungskompetenz
12.01 - 13.01.2013

Zur Anmeldung
 

Fachsupervision 2013

Seminarleitung: Werner Herren
Seminarbeitrag: CHF 560.-
Freitag, 22.02.2013 von 14.00 bis 17.00 Uhr
Freitag, 22.03.2013 von 14.00 bis 17.00 Uhr
Freitag, 26.04.2013 von 09.00 bis 12.00 Uhr
Freitag, 31.05.2013 von 09.00 bis 12.00 Uhr

4 Halbtage
Fachsupervision 2013
22.02 - 31.05.2013

Zur Anmeldung
 

Arbeit mit dissoziierten Teilen, generationenübergreifende Veränderungen und Core-Transformation 2013

Seminarleitung: Marianne Rutz
Seminarbeitrag: CHF 490.-
Samstag 09.15-18.45 Uhr
Sonntag 09.15-16.45 Uhr
Arbeit mit dissoziierten Teilen, generationenübergreifende Veränderungen und Core-Transformation
02.03 - 03.03.2013

Zur Anmeldung
 

Die Kraft des Unbewussten nutzen – Ericksonsche Hypnose in der Praxis 2013

Seminarleitung: Werner Herren
Seminarbeitrag: CHF 490.-
Samstag 09.15-18.45 Uhr
Sonntag 09.15-16.45 Uhr
Die Kraft des Unbewussten nutzen – Ericksonsche Hypnose in der Praxis
27.04 - 28.04.2013

Zur Anmeldung
 

Testing und Zertifizierung 2013

Seminarleitung: Werner Herren
Seminarbeitrag: CHF 620.-
Samstag 09.15-18.45 Uhr
Sonntag 09.15-16.45 Uhr
Testing und Zertifizierung 2013
29.06 - 30.06.2013

Zur Anmeldung
 

Submodalitäten: Der kleine Unterschied, der einen grossen Unterschied macht

Seminarleitung: Marianne Rutz
Seminarbeitrag: CHF 490.-
Samstag 09.15-18.45 Uhr
Sonntag 09.15-16.45 Uhr
Submodalitäten: Der kleine Unterschied, der einen grossen Unterschied macht
Neue Daten in Planung

Zur Anmeldung
 

Die Time-Line (Zeitlinie)

Seminarleitung: Marianne Rutz
Seminarbeitrag: CHF 490.-
Samstag 09.15-18.45 Uhr
Sonntag 09.15-16.45 Uhr
Die Time-Line (Zeitlinie)
Neue Daten in Planung

Zur Anmeldung
 

Die Arbeit mit Glaubenssätze 1

Seminarleitung: Marianne Rutz
Seminarbeitrag: CHF 490.-
Samstag 09.15-18.45 Uhr
Sonntag 09.15-16.45 Uhr
Die Arbeit mit Glaubenssätze 1
Neue Daten in Planung

Zur Anmeldung

Download

Detailprogramm
Modul 3: Veränderungskompetenz

  kurszentrum_detail_03.pdf (848 KB)

 

Aktuelle Datenübersicht

  kurszentrum_daten_129.pdf (108 KB)

 


09.03.2012
Das Enneagramm in der Praxisanwendung
Das Enneagramm in der Praxisanwendung mit Tom Condon: 9.3.-11.3.2012
Enneagramm
17.03.2012
Reframing
Reframing: oder die Kunst des Umdeutens mit Marianne Rutz vom 17.-18. März 2012
Reframing
17.03.2012
Aufbauseminar: Homöopathie im Familienalltag
Aufbauseminar: Homöopathie im Familienalltag mit Dr. med. Bruno Streit 17.-18. März 2012
Homöopathie
24.03.2012
Visuelle Anker im Teamcoaching, Coaching und Moderation
NEU im Kursangebot!
Visuelle Anker im Teamcoaching, Coaching und Moderation
28.04.2012
Starke Emotionen und Schocks Verarbeiten (Trauma 1)

nur noch wenige freie Seminarplätze!
mit Werner Herren 28.4.-29.4.2012

Trauma
04.06.2012
Informationsveranstaltung
Informationsveranstaltung über Aus- und Weiterbildungsmöglichkeiten am Kurszentrum Aarau mit Werner Herren Montag, 4. Juni 2012 von 17 - ca. 19 Uhr im Kurszentrum Aarau
Infotag